Symphonien : Inquisition Symphony

Inquisition Symphony

EUR 6,65

  1. Harmageddon
  2. From out of nowhere
  3. For Whom The Bell Tolls
  4. Nothing Else Matters
  5. Rerfuse / Resist
  6. M.B.
  7. Inquisition Symphony
  8. Fade to black
  9. Domination
  10. Toreador
  11. One

INQUISITION SYMPHONY

Gerade die Reinheit der Celli überzeugt auf den frühen Werken. - Zum ersten Mal richtig hellhörig auf Apocalyptica bin ich geworden, als sie bei Raabs erstem Bundesvision Song Contest zusammen mit Die Happy-Fronterin Marta auftraten. Kurz darauf habe ich mir das selbstbetitelte Album gekauft, das mich jedoch nur kurz und nur aufgrund des Sensationsfaktors begeistern konnte. Die eigentlichen Meisterwerke der Finnen liegen in Cult und eben Inquisition Symphony.Warum? Nun ja, zum einen gibt es kein störendes Schlagzeug, das die Celli in den Hintergrund drückt und zum anderen spielen Apocalyptica hier noch nicht die mainstream-lastige Rockmusik wie auf den späteren Alben. Sie haben hier mit der Reinheit der Celli einen neuen Stil geschaffen, die Musik ist meist nicht sonderlich rockig, wie auf Reflections und Apocalyptica, aber die Stücke haben allesamt eine geniale Atmosphäre. Die Mehrstimmigkeit von gleichen Instrumenten in einem Lied kommt gerade hier bei den Celli sehr schön zum Ausdruck.3 selbstkomponierte Stücke haben die Finnen hierauf gepresst. Meiner Meinung nach sind die noch ein wenig unausgereift, aber schon sehr gut gelungen. Gerade die Coverversionen sind hier das Großartige. Waren die ewigen Metallica-Cover vom Vorgänger irgendwann nervig, so haben sich Apocalyptica hier auch auf Stücke von Sepultura und Faith No More konzentriert, wobei auf Inquisition Symphony auch die Metallica-Cover sehr gelungen sind. Das fängt beim thrashigen For Whom The Bell Tolls an und endet bei den extrem melodischen One bzw. Fade To Black und der Ballade Nothing Else Matters. An letzterem stimmt einfach alles, vom Gesang bis hin zum Gitarrensolo ist alles perfekt umgesetzt. Die harte und zugleich bedrückende Atmosphäre bei One geht in keinster Weise verloren und die traurige Stimmung bei Fade To Black bleibt ebenso erhalten. Refuse/Resist ist meiner Ansicht nach etwas zu hart geworden, aber an sonsten gut umgesetzt.Man kann durchaus sagen, dass das Album gerade durch die verschiedenen Originalkomponisten sehr vielseitig geworden ist. Die Klassik-Atmosphäre bleibt über das ganze Album erhalten und es gibt weder störende Gesänge noch ein störendes Schlagzeug. Hier sind 100% Cello drauf.Ich finds Schade, dass Apocalyptica ihren Stil aufgegeben haben um recht normale Rockmusik zu machen. Es wäre echt toll, wenn diese Ausnahmefinnen zu dem Stand von Cult oder Inquisition Symphony zurückkehren würden und bei ihren Covern auch mal moderne Bands wie Amon Amarth, Children Of Bodom, Soilwork oder ähnliches in Angriff nehmen und von den alten Klassikern ablassen würden. Nach zwei großartigen Alben müssen sie eben zeigen, was sie wirklich können. Bei Reflections und Apocalyptica ist ihr volles Potential längst nicht ausgeschöpft worden.

BOOa - AAlso appocalyptica waren ja noch nie schlecht. (nur sie lassen ja andere ihre Musik versauen wie bei Bittersweet) Dieses Album enthält alles was das Herz begehrt: Düsterniss,Spannung,Härte,Ruhe,Metallica,Altertümlichkeit, sowie Moderne .

Super - Richtig harte Songs, abgelöst durch tolle Balladen und viele sehr tolle Coverversionen! Auch wenn es meiner Meinung nach nicht das beste Album ist, schön anzuhören ist es immer wieder.

das hätte ich nie gedacht - Ich bin durch Zufall auf diese CD gestoßen und habe sie einfach mal Probe gehört. Metal auf einem klassischen Instument, dem Cello? Nach 2 Minuten war ich voll überzeugt. Diese CD ist einfach genial! Besonders gefällt mir fade to black, one und die Coverversion von Nothing else matters. Es ist irre, was diese Gruppe mit ihren Celli anstellt, ich spiele es selbst und war echt Baff. Die Stücke zeichnen sich durchweg durch eine große Intensität aus und es macht tierisch Spaß, die Lautstärke voll aufzudrehen und mal bewusst zuzuhören. Absolut empfehlenswert!

Da gehört schon Mut dazu etwas so Geniales zu schaffen - Ich mag Cello-Musik und auch die Band Metallica, aber in Kombination ist alles noch besser. Ich finde die Vermischung beider Stilrichtungen sehr interessant, doch sollte man vor dem Kauf erst einmal intensiv reinhören. Erst dach mehrmaligem Hören habe ich die w i r k l i c h e Klasse dieser Scheibe erkannt undnun höre ich sie sehr oft. Gebt Euch und der CD die Zeit - Ihr werdet den Kauf NICHT bereuen.




Inquisition Symphony